• 100%Living
  • +
  • 100%Active
  • +
  • 100%Genuss
  • +
  • 100%Family
  • +
  • 100%Relax
= 100%Urlaubsglück

Adlernest Rezepte

ZurückWeiter

Vinschger Schneemilch

Vinschger Schneemilch

Diese sündhaft gute Nachspeise hat im Schnalstal Tradition. Früher war dieses traditionsreiche Dessert nur etwas für arme Leute, da die hierfür notwendigen Zutaten in jedem Haus zur Verfügung standen. Als krönender Abschluss lässt die Vinschger Schneemilch heute wahre Nostalgie aufkommen…

Zutaten

  • 150 g altes Weißbrot (ohne Rinde)
  • ½  Vanilleschote
  • 200 ml Milch
  • 20 g Rosinen
  • 4 El Grappa (oder Rum)
  • 1 Apfel
  • 2 El Pinienkerne
  • 2 TL abgeriebene Zitronenschale
  • 3 El Zucker
  • Semmelbrösel (bei Bedarf)
  • 150 g Sahne
  • 1 EL Zimtpulver

Zubereitung

Weißbrot in Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Die ausgeschabte Vanilleschote, das Vanillemark und die Milch in einem Topf erhitzen bis kurz vor dem Siedepunkt. Anschließend die Vanilleschote entfernen, die Milch über das Brot träufeln und etwa 30 Min. quellen lassen. Dann alles mit den Rosinen in der Grappa oder im Rum einweichen. Den geschälten Apfel ganz klein schneiden und Pinienkerne ohne Fett in der Pfanne anrösten. Das eingeweichte Brot mit den Rosinen, der Grappa, den Apfelwürfeln und Pinienkernen, der Zitronenschale und 2 EL Zucker vermengen. Falls die Masse noch zu weich ist, Semmelbrösel untermengen. Die Brotmasse auf eine Platte geben und mit einem Messer zu einem länglichen, oben abgeflachten Hügel formen. Mit Klarsichtfolie abdecken und für 2 bis 3 Std. in den Kühlschrank geben. 
Zum Servieren die Sahne mit dem übrigen Zucker steif schlagen und die Brotmasse damit überziehen, anschließen das Ganze mit Zimt bestäuben, in Stücke schneiden und evtl. mit einem Minzeblatt und Beeren anrichten.

Vinschger Paarl

Vinschger Paarl

Wer den Vinschgau besucht und verpasst, die sogenannten „Vinschgerlen“ zu kosten, gilt als Sünder. Das typische Brot aus unserem Tal hat seine Wurzeln im Kloster Marienberg in Burgeis. Den Benediktinermönchen, die dort leben, wird nachgesagt, sie seien die ersten gewesen, die diese zusammenhängenden, drei Zentimeter dicken Brotlaibe herstellten.

Zutaten

Für 5 Portionen

  • 1500 ml Wasser (35°C)
  • 500 g Natursauerteig
  • 750 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 1750 g Roggen-Vollkornmehl
  • 10 g Schabzigerklee bzw. Brotklee
  • 50 g Salz
  • 10 g Koriander, zerstoßen
  • 15 g Fenchelsamen
  • 10 g Kümmel

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 15 Min.

Schwierigkeitsgrad: simpel

Das Wasser erwärmen und mit dem Sauerteig verrühren. Nun in einer Schüssel das Dinkel- und Roggenvollkornmehl, den Sauerteig, Schabzigerklee bzw. den Brotklee, das Salz, den Koriander, den Fenchelsamen und den Kümmel zu einem Teig kneten und mit einem Tuch zugedeckt 20 Minuten bei 35 Grad aufgehen lassen. Den Teig nochmals kneten und zu Brotlaiben oder kleinen Brötchen formen, mit etwas Dinkelmehl bestreuen, nochmals etwa 20 Minuten aufgehen lassen, anschließend im vorgeheizten Backrohr zuerst bei 220°C für 40 Min. und dann bei 170°C für 25 Min. backen.

Original Südtiroler Speckknödel

Original Südtiroler Speckknödel

Ganz genau lässt sich die Herkunft der Knödel nicht zurückverfolgen. Fakt ist: Die runden Köstlichkeiten sind in verschiedenen Esskulturen zu finden. Ebenso vielfältig sind die Zubereitungsarten. Und so machen es die Südtiroler: 

Zutaten

Für 4 Personen (8 Knödel)

  • 250 g altes Brot (weißes Brot wie z.B. Semmel) zu 0,5 cm kleine Würfel schneiden
  • 150 g Südtiroler Speck (mit Fett durchzogen) in 2-3 kleine mm Würfel schneiden
  • 2 Eier
  • ¼ Milch
  • 1 EL feingehackte Zwiebel
  • 1 EL Butter
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • 1 EL feingeschnittener Schnittlauch
  • Mehl (so wenig wie möglich und nicht mehr als 30 g)
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

Die Zwiebel und den Speck in der Butter anbraten. Anschließend die Zwiebel und den Speck mit dem Brot vermengen. Die Eier mit der Milch verrühren, Petersilie und Schnittlauch beimengen. Nicht zu viel Salz und Pfeffer dazugeben, da Speck bereits sehr gut gewürzt ist. Alles gut vermischen und für eine viertel Stunde (bei Schwarzbrot 3-4 Tage) ruhen lassen. Ein bisschen Mehl daruntermischen; die dafür erforderliche Menge hängt von der Festigkeit des Brotes ab (meistens ein, zwei Löffel). Das Mehl kann verringert oder ganz weggelassen werden, vor allem, wenn warme Milch verwendet wird. Mit der Hand Knödel von 5-6 cm Durchmesser formen. In den zwei letzten Phasen soll die Masse mit Feingefühl verarbeitet werden, damit die Struktur des Brotes nicht ganz verloren geht. Die Knödel sollen weder zu trocken noch zu weich sein. Sollte die Masse zu weich sein, Brotbrösel beigeben. Die Knödel (auch jene, die in der Suppe serviert werden) in kochendem Salzwasser für 15 Minuten köcheln lassen.

Diese Webseite verwendet Cookies, um bestmögliche Funktionalität zu bieten. Bei Deaktivierung dieser Cookies kann es zu funktionellen Einschränkungen kommen.
Details
OK
Deaktivieren